Hey!
Nachdem wir ja jetzt seit einiger Zeit nichts mehr geschrieben hatten wird es nun wieder Zeit fuer ein Update!
Inzwischen haben wir Kununurra nach einer wirklich wunderschoenen Zeit den ruecken zugewandt und sind nun in Broome. Um von Kununurra nach Broome zu kommen bedurfte es einer 13-stuendigen Busfahrt durch die naechtliche Wueste Westaustraliens. Das die Strassen in WA nachts nicht einfach zu befahren sind merkten wir daran, dass unser Fahrer irgendwann ein armes Kaenguruh oder Wallabie ueberfuhr und mit hilfe seines bullbars durch die luft schleuderte... Unser Fahrer zeigte sich davon keinesfalls beeindruckt sondern kommentierte das Geschehene nur mit: "Ich weiss nicht was es war aber ich habs erwischt!"
Trotz alledem kamen wir dann allerdings doch unversehrt in Broome an. Broome ist ein
kuestenort mit 14000 einwohner am westlichen Rand der Kimberlys. Broome wird auch oft Chinatown genannt und ist eine alte Perlentaucherstadt mit vielen asiatischen Einwohnern. Im Vergleich zu den anderen Staedten in WA ist Broome allerdings schon richtg urban und auch die groesste Stadt hinunter bis Perth. Um Broome erum befindet sich allerdings auch nicht viel ausser der Great Sandy Desert.
Nachdem wir jetzt in unserem wirklich schoenen Hostel sind und 2 tage die "stadt" erkundet und den strand genossen haben werden wir jetzt mal die joblage in broome checken und dann unsere weiteren Plaene danach richten...
soviel fuer heute
bis demnaechst
Mittwoch, 23. September 2009
Sonntag, 20. September 2009
Back to the roots
Hallo zusammen!
Wir sind gestern von unserer dreitaegigen Kanu-Tour zurueck gekommen... und die war richtig super.
Die erste Tagesetappe ging 23km auf dem Ord River vom Lake Argyle bis zum Cooliman Camp. Landschaftlich war es der reinste Traum. Es ging durch Schluchten und durch unberuehrte Waldstuecke. Es gab auch einige schoene Stromschnellen und Eike und Marius sind doch tatsaechlich in einer gekentert. Zu ihrer Verteidigung muss man allerdings sagen, dass quer ueber den Fluss ein Baum gefallen war und somit nur noch eine kleine Durchfahrt von ca. 1m frei war. Nachdem ich in meinem Einerkanu dann die beiden anderen gerammt habe um dann schnell durch die Luecke zu fahren, haben sich Eike und Marius im Baum verfangen und sind gekentert. Dummerweise sind dabei unsere Sachen nass geworden, da die Tonnen nicht wasserdicht waren. Nach einer halben Stunde schwimmen konnten wir dann endlich eine passende Stelle zum Anlegen finden und es wurde sich erstmal wieder getrocknet.
Danach gings dann weiter zum Camp. Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass sich der Gasherd nicht selbst entzuendet und wir dummerweise kein Feuerzeug dabei hatten. Also blieb uns nichts anderes uebrig als auf die Taiwanesen zu warten die ebenfalls in unserem Camp uebernachteten.
Am zweiten Tag ging es 9km vom Cooliman Camp zum Stoneman Camp. Der Hoehepunkt des Tages war der Jumping Rock. Ein alleinstehender acht Meter hoher Felsen von dem man, wie der Name schon sagt, springen kann... und das hat echt Spass gemacht, obwohl der erste Sprung schon einiges an Ueberwindung gekostet hat.
Am letzten Tag ging es dann zurueck nach Kununurra. Allerdings war die Landschaft nicht mehr so spektakulaer und der Fluss wurde immer breiter. Das Problem war, dass der Gegenwind so stark war, dass man zurueck getrieben wurde wenn man aufgehoert hat zu paddeln... also war es ganz schoen anstrengend. Der Hoehepunkt war, dass ploetzlich ein Krokodil ca 50cm neben Marius und meinem Kanu aufgetaucht ist und wir ganz schoen Schiss bekommen haben. Naja, wir haben es ja ueberlebt.
Das wars auch erstmal wieder... Fotos gibts spaeter. Morgen fahren wir uebrigens mit dem Greyhound weiter nach Broome.
Marius & Lucas
Wir sind gestern von unserer dreitaegigen Kanu-Tour zurueck gekommen... und die war richtig super.
Die erste Tagesetappe ging 23km auf dem Ord River vom Lake Argyle bis zum Cooliman Camp. Landschaftlich war es der reinste Traum. Es ging durch Schluchten und durch unberuehrte Waldstuecke. Es gab auch einige schoene Stromschnellen und Eike und Marius sind doch tatsaechlich in einer gekentert. Zu ihrer Verteidigung muss man allerdings sagen, dass quer ueber den Fluss ein Baum gefallen war und somit nur noch eine kleine Durchfahrt von ca. 1m frei war. Nachdem ich in meinem Einerkanu dann die beiden anderen gerammt habe um dann schnell durch die Luecke zu fahren, haben sich Eike und Marius im Baum verfangen und sind gekentert. Dummerweise sind dabei unsere Sachen nass geworden, da die Tonnen nicht wasserdicht waren. Nach einer halben Stunde schwimmen konnten wir dann endlich eine passende Stelle zum Anlegen finden und es wurde sich erstmal wieder getrocknet.
Danach gings dann weiter zum Camp. Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass sich der Gasherd nicht selbst entzuendet und wir dummerweise kein Feuerzeug dabei hatten. Also blieb uns nichts anderes uebrig als auf die Taiwanesen zu warten die ebenfalls in unserem Camp uebernachteten.
Am zweiten Tag ging es 9km vom Cooliman Camp zum Stoneman Camp. Der Hoehepunkt des Tages war der Jumping Rock. Ein alleinstehender acht Meter hoher Felsen von dem man, wie der Name schon sagt, springen kann... und das hat echt Spass gemacht, obwohl der erste Sprung schon einiges an Ueberwindung gekostet hat.
Am letzten Tag ging es dann zurueck nach Kununurra. Allerdings war die Landschaft nicht mehr so spektakulaer und der Fluss wurde immer breiter. Das Problem war, dass der Gegenwind so stark war, dass man zurueck getrieben wurde wenn man aufgehoert hat zu paddeln... also war es ganz schoen anstrengend. Der Hoehepunkt war, dass ploetzlich ein Krokodil ca 50cm neben Marius und meinem Kanu aufgetaucht ist und wir ganz schoen Schiss bekommen haben. Naja, wir haben es ja ueberlebt.
Das wars auch erstmal wieder... Fotos gibts spaeter. Morgen fahren wir uebrigens mit dem Greyhound weiter nach Broome.
Marius & Lucas
Mittwoch, 16. September 2009
Kanu-Tour
So, liebe Leuts!
Wir machen die naechsten drei Tage eine kleine Kanu-Tour vom Lake Argyle nach Kununurra. Die Strecke ist insgesamt 55km lang und ist in drei Etappen aufgeteilt. In dem Fluss kann man sogar schwimmen gehen und wie wir gehoert haben soll es wohl auch ein paar ganz coole Felsen geben von denen man springen kann. Im Fluss leben nur Frischwasserkrokodile und die greifen im Gegensatz zu den Salzwasserkrokodilen nicht an. Eike hat sich auch schon eine Angel gekauft und will uns dann das Abendessen fangen... ich hoffe wir muessen nicht hungern.
Uebernachten werden wir in zwei Buschcamps die direkt am Fluss liegen. Die Ausruestung bekommen wir komplett gestellt, es gibt diesmal nur keinen Guide und wir sind auf uns selbst gestellt... aber das wird schon klappen.
Ihr hoert dann in ein paar Tagen wieder von uns und dann gibts auch wieder neue Fotos...
Marius & Lucas
Wir machen die naechsten drei Tage eine kleine Kanu-Tour vom Lake Argyle nach Kununurra. Die Strecke ist insgesamt 55km lang und ist in drei Etappen aufgeteilt. In dem Fluss kann man sogar schwimmen gehen und wie wir gehoert haben soll es wohl auch ein paar ganz coole Felsen geben von denen man springen kann. Im Fluss leben nur Frischwasserkrokodile und die greifen im Gegensatz zu den Salzwasserkrokodilen nicht an. Eike hat sich auch schon eine Angel gekauft und will uns dann das Abendessen fangen... ich hoffe wir muessen nicht hungern.
Uebernachten werden wir in zwei Buschcamps die direkt am Fluss liegen. Die Ausruestung bekommen wir komplett gestellt, es gibt diesmal nur keinen Guide und wir sind auf uns selbst gestellt... aber das wird schon klappen.
Ihr hoert dann in ein paar Tagen wieder von uns und dann gibts auch wieder neue Fotos...
Marius & Lucas
Samstag, 12. September 2009
Impressionen
2) Termitenhügel im Kakadu National Park (Grösse: ca. 5 -6 Meter)
3) Lucas beim Versuch ein traditionelles Instrument der Aboriginies zu spielen
4) Sonnenuntergang Mindil Beach, Darwin
5) Unser Spaceship mit dem wir unsere Tour durch die Blue Mountains gemacht haben. Darin haben wir zu viert genächtigt.
Freitag, 11. September 2009
Lagebericht
Nachdem wir ja in den letzten tagen recht wenig geschrieben haben wird es nun mal wieder zeit zu berichten...
Seit letzter Woche und 11 Stunden Busfahrt sind wir in einem kleinen verschlafenen Nest namens Kununurra, Western Australia...
Kununurra liegt in den Kimberlys, einer wunderschönen Gegend, und hat 6000 Einwohner. Allerdings ist Kununurra die grösste Stadt im Umkreis von 500km. Wie man merkt sind wir ziemlich genau im Nirgendwo und jedes noch so kleine deitsche Kaff wirkt sehr urban im vergleich mit Kununurra. Hier gibt es 2 Pubs, 2 Bottleshops, 2 Supermärkte und sonst nicht viel... Trotz alledem haben wir hier ein sehr schönes Hostel mit tollen Leuten gefunden, so dass uns nicht langweilig wird.
Das Wetter hier ist absolut bombastisch, wir haben durchgehend 35-39 grad bei strahlendem Sonnenschein, also fast wie bei euch in deutschland... (oder etwa nicht?)
So viel erstmal zu kununurra, die nächsten tage gibts dann wieder ein update!
Bis dahin, kommentiert fleißig
liebe grüße
Ein paar photos...
Moin,
Anbei findet ihr jetzt einige photos von unserem Trip in die Blue Mountains.... (Wir laden nur recht selten photos hoch weil die Australier recht sparsam mit W-Lan in guter Qualität sind ;) )
Freitag, 4. September 2009
Blue Mountains
Hey ihrs,
da sind wir wieder... wenn auch etwas verspätet möchten wir nun aber doch unsere Tour durch die Blue Mountains erwähnen. Nach 2 wochen sydney hatten wir uns entschlossen zusammen mit eike und andi ein auto zu mieten und die Blue Mountains zu erkunden.
Die Blue Mountains sind eine kleine Gebirgskette ca. 100 km westlich von sydney. Der Name Blue Mountains ist durchaus bezeichnend. In diesem Gebiet stehen Millionen von Eukalyptusbäumen die einen bläulichen Dunst bilden, der dann in der Luft hängt und für eine beeindruckende Kulisse sorgt.
In den Blue Mountains haben wir eine Wanderung mit dem Schwierigkeitsgrad "experienced walkers" gemacht, die sich als wahre herausforderung entpuppte, da die Australier nicht so viel für Geländer und sichere Treppen übrig haben. An einem steilen 2 meter hohen abhang wurde nicht einfach eine treppe gebaut sondern zwei seile um einen Baum geschlungen.
In den Blue Mountains konnten wir auch viele verschiedene tiere wie wallabies, kakadus, känguruhs und viele vögel sehen. Die Nächte haben wir dann zu viert in unserem für 2 Schlafplätze konzipierten "Spaceship Cefiron" verbracht, was durchaus unterhaltsam war. Am letzten Tag waren wir dann noch in Newcastle, dem Surferparadies bei Sydney...
Natürlich haben wir auch hier viele Photos gemacht;) :
Dienstag, 1. September 2009
Zurueck in der Zivilisation!
Hey, we're back!!
Seit gestern abend weilen wir wieder in der zivilisation darwins nachdem wir 3 richtig tolle tage im outback des kakadu national parks verbracht haben.
Die Safari war eine absolut einmalige erfahrung, wir haben tolle sachen erlebt. nachdem wir uns in aller fruehe nach einer sehr kurzen am departure spot eingefunden hatten ging es dann im 4wd-truck in richtung kakadu.
nach 300 km fahrt, meistens ueber huegelige ungeteerte strassen kamen wir im outback an, und wanderten durch einen teil des parks in dem ueberall uralte aboriginezeichnungen in den felsen waren. danach hatten wir die einmalige gelegenheit eine aborigine-community zu besuchen und zu sehen wie die ureinwohner leben...
als naechstes highlight folgte eine bootstour bei der wir bis auf 3-4 meter an riesige, freilebende crocs herankamen. anfangs sind die krokodile wirklich faszinierend aber leider sind sie auch der grund warum man nur an wenigen stellen baden kann, da krokodile leider recht aggressiv werden ;)
danach ging es mit dem truck in ein camp mitten im outback, "home sweet home" wie karl, unser guide es nannte. nach dem essen machten wir uns daran unsere schlafsaecke und zelte zu preparieren um dann im freien zu campieren... das interessante daran war, dass wir staendig von zahlreichen spinnen und schlangen umgeben waren die mehr oder weniger giftig waren...(unseren guide interessierte das allerdings recht wenig, er kommentierte fragen immer mit: well, they may be dangerous....)
am naechsten tag ging es bei sonnenaufgang weiter zu den twin falls. nach einer stunde klettern hatten wir die moeglichkeit in einem wunderschoenen, krokodilfreien billabong (wasserloch) zu schwimmen, eine willkomme erfrischung bei 40 grad ;)
danach kamen wir zu den jim jim falls in den wir ebenfalls schwimmen konnten. das billabong war in einer 180 meter tiefen schlucht und einfach nur faszinierend...
durch das mit riesigen (5m) termitenhuegeln verzierte outback ging es zurueck ins camp. am naechsten morgen hatten wir einen von aboriginies gefuehrten culture talk wo wir speer werfen lernten... nach einem letzten wunderschioenen billabong ging es zurueck nach darwin, wo wir sofort eine eiskalte dusche genossen...
auch die gruppe war sehr nett, mit einigen haben wir dann noch die ganze nacht gefeiert...die photos der tour werden wir in den naechsten tagen auch hochladen ;)
zu unseren weiteren plaenen ist zu sagen, dass wir in den westen gehen werden um etwas fruit picking zu betreiben, die mango und melonenernte steht an...
soweit fuer heute, wir halten euch auf dem laufenden...
beste gruesse ;) ;)
Seit gestern abend weilen wir wieder in der zivilisation darwins nachdem wir 3 richtig tolle tage im outback des kakadu national parks verbracht haben.
Die Safari war eine absolut einmalige erfahrung, wir haben tolle sachen erlebt. nachdem wir uns in aller fruehe nach einer sehr kurzen am departure spot eingefunden hatten ging es dann im 4wd-truck in richtung kakadu.
nach 300 km fahrt, meistens ueber huegelige ungeteerte strassen kamen wir im outback an, und wanderten durch einen teil des parks in dem ueberall uralte aboriginezeichnungen in den felsen waren. danach hatten wir die einmalige gelegenheit eine aborigine-community zu besuchen und zu sehen wie die ureinwohner leben...
als naechstes highlight folgte eine bootstour bei der wir bis auf 3-4 meter an riesige, freilebende crocs herankamen. anfangs sind die krokodile wirklich faszinierend aber leider sind sie auch der grund warum man nur an wenigen stellen baden kann, da krokodile leider recht aggressiv werden ;)
danach ging es mit dem truck in ein camp mitten im outback, "home sweet home" wie karl, unser guide es nannte. nach dem essen machten wir uns daran unsere schlafsaecke und zelte zu preparieren um dann im freien zu campieren... das interessante daran war, dass wir staendig von zahlreichen spinnen und schlangen umgeben waren die mehr oder weniger giftig waren...(unseren guide interessierte das allerdings recht wenig, er kommentierte fragen immer mit: well, they may be dangerous....)
am naechsten tag ging es bei sonnenaufgang weiter zu den twin falls. nach einer stunde klettern hatten wir die moeglichkeit in einem wunderschoenen, krokodilfreien billabong (wasserloch) zu schwimmen, eine willkomme erfrischung bei 40 grad ;)
danach kamen wir zu den jim jim falls in den wir ebenfalls schwimmen konnten. das billabong war in einer 180 meter tiefen schlucht und einfach nur faszinierend...
durch das mit riesigen (5m) termitenhuegeln verzierte outback ging es zurueck ins camp. am naechsten morgen hatten wir einen von aboriginies gefuehrten culture talk wo wir speer werfen lernten... nach einem letzten wunderschioenen billabong ging es zurueck nach darwin, wo wir sofort eine eiskalte dusche genossen...
auch die gruppe war sehr nett, mit einigen haben wir dann noch die ganze nacht gefeiert...die photos der tour werden wir in den naechsten tagen auch hochladen ;)
zu unseren weiteren plaenen ist zu sagen, dass wir in den westen gehen werden um etwas fruit picking zu betreiben, die mango und melonenernte steht an...
soweit fuer heute, wir halten euch auf dem laufenden...
beste gruesse ;) ;)
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