Mittwoch, 21. Oktober 2009

Update!




1) Endlose Weite Highway 1
2) Delphinfütterung Monkey Mia
3) City Beach, Broome
4) Great Northern Highway 1

Hey!

Es ist endlich mal wieder Zeit für ein paar Photos!!
Heute bot sich uns die Gelegenheit mal wieder in die Stadt zu kommen, die mails zu checken und photos hochzuladen!

Uns geht es auf Waminda immer noch bestens, wir haben diese Woche das Chicken Plaza (Hühnerstall) fertiggestellt und widmen uns nun nachdem wir nach australischer Sitte Giftmuell entsorgt haben (man grabe ein loch und schütte hinein!) dem etwas altersschwachen Ofen des Hauses der nun wohl einer Sitzgelegenheit weichen muss...

Wie ihr seht mangelt es uns nicht an Arbeit aber es macht immer noch Spass und wir hoffen, dass unsere verbleibenden 2 wochen auf waminda auch so schön werden - danach gehts ab nach Perth!





1) Sonnenuntergang Cable Beach, Broome
2) Unser geliebtes Auto, ein Mitsubishi Magna Baujahr 1995
3) Emu-Schild
4) Unser Auto auf dem Weg nach Geraldton

Hutt River Province





1) Marius im koeniglichen Thron
2) Lucas im koeniglichen Thron
3) Shake-Hands mit seiner Majestät Prince Leonard
4) Gründungstafel
5) Grenze Australien/Hutt River Province



1) Maly
2) Ivo
3) Billy

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Principality of Hutt River

Auf unserer Reise nach Geraldton bot sich uns die Gelegenheit den zweitgroessten Staat auf dem australischen Kontinent zu besuchen: Die Hutt River Province!

Was sich auf den ersten Eindruck wie ein Scherz anhoert ist hier unten wirklich Realitaet!

Aus Protest gegen steigende Steuern auf Getreide gruendete ein australischer Farmer im Jahre 1970 auf seinem Besitz die Hutt River Province, erklaerte Australien den Krieg und deklarierte seine Unabhaenigkeit.

Basierend auf einer Verfassungsluecke konnte der Farmer voellig legal seinen eigenen Staat gruenden und da Australien die Frist fuer militaerische Interventionen verstreichen liess wurde die Hutt River Province zu einem eigenstaenidgen Fuerstentum!

Da die Hutt River Province unabhaengig ist muss Prince Leonard keine Steuern zahlen. Trotz all seiner koeniglichen Pflichten laesst es sich Prince Leonard nicht nehmen jeden seiner Besucher persoenlich zu begruessen und ihm oder ihr die Geschichte von Hutt River zu erzaehlen...

So kamen auch wir in den Genuss einer koeniglichen Audienz und wurden vom Prinz persoenlich durch sein Reich gefuehrt. (Photos gibts beim naechsten mal)

Ein absolut herrliches und lustiges Erlebnis da der Prinz voellig ernst von seinen diplomatischen Bewziehungen erzaehlte waehrend wir hart kaempfen mussten um nicht vor lachen zusammen zu brechen...

Die Frage die wir uns stellen war:

Was wuerde in Deutschland passieren wenn man sein eigenes Koenigreich ausrufen und Deutschland den Krieg erklaeren wuerde??

Fuer interessierte: Principality of Hutt River bei Wikipedia ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hutt_River_Province

beste Gruesse

Lucas und Marius

Waminda Wildlife Sanctuary

Hallo!

Nachdem es uns in den letzten tagen nicht moeglich war ins internet zu gelangen und unseren geliebten blog zu aktualisieren haben wir nun endlich internet!!

Inzwischen sind wir auf unserer Farm angekommen und haben auch schon eine tolle und aufregende erste Woche dort verbracht.

Der Name der Farm ist Waminda Wildlife Sanctuary Farm. Es ist eine Wildlife Rescue Farm, d.h. wir kuemmern uns dort um verwaiste oder verletzte Tiere wie Kaenguruhs, Emus, Huehner und Voegel. Momentan leben auf Waminda 25 Kaenguruhs, 8 Emus, Huehner und viele verschiendene Voegel.

Unser Hauptaugenmerk gilt momentan allerdings unseren 3 kleinsten Tieren. Bei uns im Haus kuemmern wir uns um zwei kleine Kaenguruhbabys (joeys), billi und mali, sowie ivo, einen kleinen emu.
Die beiden Kaenguruhs haben durch Unfaelle ihre Muetter verloren und werden jetzt von uns und den Farmbesitzern per Hand aufgezogen. Wenn die beiden nicht gerade damit beschaeftigt sind die Einrichtung zu demolieren kann man mit ihnen spielen und sie fuettern...

In unserem Arbeitsalltag muss man sich das so vorstellen, als dass wir immer mit einem sack durch die gegend laufen weil billi uns auf schritt und tritt folgt

(Bei dem naechsten Bericht gibt es natuerlich auch Photos der beiden ;) )

Auch wenn sich das alles nach gaaaaanz viel spass anhoert (ist es auch !) sind wir trotzdem hart am arbeiten!
Unsere Aufgabe ist es das Grundstueck in Schuss zu halten und ggf neue Sachen zu bauen oder Problemstellen zu reparieren. Ueberrascht haben wir festgestellt, dass wir allmaehlich sogar handwerkliche faehigkeiten entwickeln...

zu unseren aufgaben in der letzten woche gehoerte:

Tiere fuettern (2x pro Tag)
Haus streichen
Unkraut jaeten
Meerschweinchenunterstaende bauen
Baeume faellen
einen Teich anlegen
Huehnerstall betonieren

Trotz der harten taeglichen arbeit (Glaubt es oder nicht!!) haben wir trotzdem eine tolle Zeit. Die Farmer Ian und Susan sind total nett und wir bekommen einen richtigen Einblick in Australisches Farmleben und verbessern unsere Englischkenntnisse.
Das Wetter wird nach einer Kaelteperiode von 20 grad auch wieder waermer, der Fruehling beginnt...

Wir wollen noch 2 Wochen auf Waminda bleiben und dann weiter suedlich richtung perth reisen um dort nochmal zu arbeiten bevor es wieder oestlich geht...

bis demnaechst
beste gruesse in die heimat

lucas und marius

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Roadtrip: Broome -->.Nigaloo-Reef

Hey!

Nachdem wir uns in Broome doch dafuer entschieden haben ein Auto zu kaufen, haben wir nun die ersten 1600km Roadtrip hinter uns.

Mit unserem neugekauften Mitsubishi Magna, der verglichen mit anderen Backpacker-Autos noch wirklich top in Schuss ist, ging es vor drei Tagen auf den Highway von Broome nach Geraldton.

Die erste Etappe war 900km lang und ging auf dem Great Northern Highway von Broome nach Karratha. Da es auf der Strecke nichts besonderes zu sehen gab, haben wir den ganzen Tag (und wie sich spaeter herausstellen sollte, auch die ganze Nacht) im Auto verbracht. In Karratha angekommen stellten wir schnell fest, dass alle Uebernachtungsmoeglichkeiten ausgebucht waren und wir somit zurueck auf den Highway mussten um nach einem guten Schlafplatz Ausschau zu halten. Nach 23km mit steuerten wir dann eine Restarea an, die ca 1km abseits der Strasse lag. Dort angekommen kramten wir die Schlafsaecke aus und machten es uns im Wagen gemuetlich.

Am naechsten Morgen ging es dann um 6Uhr weiter Richtung Exmouth (ca. 600km). Die Fahrt verlief gut... ausser das alle paar Kilometer mal ein Schaaf oder eine Kuh gemuetlich ueber den Highway trottete. Kurz vor Exmouth (einer kleinen Touristenstadt auf einer Halbinsel am Nigaloo-Reef-Marine-Park) haben wir dann auch zum ersten Mal den groessten Vogel Australiens entdeckt... ein Emu! Diese Voegel leben meist in flachen Buschland und sind aufgrund ihrer Groesse dort eher schlecht getarnt. Nach einem kurzen Zwischenstop in Exmouth und einem kleinen BBQ am Strand ging es dann auf die Spitze der Halbinsel. Dort haben wir uns den Leuchtturm angeschaut, der auf einem kleinen Huegel liegt. Von diesem Huegel hatte man eine super Rundumsicht und wir konnten im Mehr sogar ein paar Wale entdecken. Nach diesem Erlebniss ging es noch am gleichen Abend 120km weiter Richtung Sueden zum kleinen Kuestenort Coral Bay (150 Einwohner). Nachdem wir festgestellt hatten, dass auch hier alles ausgebucht war (Hostel und Campingplatz) machten wir uns erneut auf die Suche nach einem Schlafplatz. Am Ende hiess dieser "Hostelparkplatz". Am Abend buchten wir noch schnell eine Schnorcheltour fuer den naechsten Tag und dann ging es zurueck auf den Parkplatz ins "Bett".

Den heutigen Tag haben wir dann in Coral Bay verbracht und wir konnten sogar einen Platzt im Hostel fuer die Nacht ergattern (endlich mal wieder duschen!!!). Um 12.30h startete dann die Schnorcheltour und die war einfach nur sagenhaft! Zunaechst ging es ca. 1 Stunde mit einem Glasboden-Boot durch das Riff. Man fuehlte sich als wuerde man durch ein riesiges Aquarium fahren, da man so ziemlich alle Fische aus "Findet Nemo" bestaunen konnte. Der erste Hoehepunkt war ein Manta-Rochen der neben unserem Boot durchs Wasser gleitete. Danach tauchten ploetzlich 20-30 Schildkroeten neben dem Boot auf. Diese waren zum Teil schon 100 Jahre alt, wie uns unser Guide erzaehlte. Die Schildkroeten waren teilweise ueber einen Meter gross und einfach nur faszinierend. Die anschliessenden Schnorchelgaenge waren ebenfalls ein einmaliges Erlebnis, da es nochmal ein anderes Gefuehl, wenn die Fische ueberall um einen herum schwimmen und man sie fast anfassen kann.

Alles in einem war unser Roadtrip bisher eine super Sache und wir sind schon gespannt was noch alles auf uns wartet, bevor wir am Montag auf einer Wwoofing-Farm beginnen. Aber davon spaeter mehr...

Beste Gruesse an die Daheimgebliebenen

Marius&Lucas